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Foto di Federica Fiorentini

Romy Schneider -
Eine Frau in drei Noten (Doku), Teil 1/10

sebastian2021

caricato il 02 feb 2010
 

Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten (Doku), Teil 1/10
Romy zwischen Film und Realität
"Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten" zeigt die Unterschiede zwischen Film und Realität, zwischen dem Mythos Romy und der Privatperson, geht aber auch den Parallelen nach.
Er analysiert die geheimnisvolle Aura der Schauspielerin wie die Noten eines Parfums, das sich aus einer Kopf-, einer Herz- und einer Basisnote zusammen setzt.
Romy Schneiders Lieblingsduft war das im Revolutionsjahr 1848 kreierte Parfüm "Vanisia" von Creed, eine Kombination aus Zimt, Patchouli, weißer Rose, Jasmin, Iris, Sandelholz und Vanille. Diese Ingredienzien scheinen mit Romy Schneiders Charakter hervorragend zu harmonisieren.
Karriere und Lebenskampf
Die Kopfnote im Leben der Romy Schneider bilden Karriere und Lebenskampf. Romy war kein Kopf-Mensch, fällte selten rationale Entscheidungen, aber was sie sich in den Kopf setzte, verfolgte sie mit Vehemenz.
Getrieben von der Suche nach Vollkommenheit, kämpfte sie gegen ihr Sissi-Image, gegen Diskriminierung und Zensur, für moralische Werte und persönliche Freiheit. Ihre Schönheit und ihr Charisma verliehen ihr das nötige Durchsetzungsvermögen.
Liebe und Leidenschaft
Die Herznote steht für Liebe und Leidenschaft. Vor der Kamera entwickelte Romy sich vom süßen Mädchen zur verruchten Frau. Privat war sie ständig auf der Suche nach dem perfekten Glück, das sich jedoch nie einstellen wollte.
Drei Mal verschenkte sie ihr Herz: an Alain Delon, der sie nach Paris holte, an Harry Meyen, den Vater ihres Sohnes David, und an Daniel Biasini, den Vater ihrer Tochter Sarah. Ihre wahre Liebe aber galt ihren Kindern und der Schauspielerei.

Die Biografie

Die Basisnote umfasst biografische Details. Romy Schneider stammt aus einer berühmten Schauspieler-Familie. Ihre Mutter Magda Schneider, ihr Vater Wolf Albach-Retty und ihre Großmutter, die Burgschauspielerin Rosa Albach-Retty, haben ihr das schauspielerische Talent in die Wiege gelegt.
Prägend war aber auch ihre Erziehung in einem katholischen Salzburger Internat. Als Teenager spielte Romy an der Seite ihrer Mutter ihre erste Filmrolle in "Wenn der weiße Flieder blüht".
Sie rebellierte gegen ihr gutbürgerliches Umfeld. Sie nahm anspruchsvolle, komplizierte Rollen an, in denen sie ihre weibliche, erotische Seite ausleben konnte, so zum Beispiel in Filmen von Meistern wie Visconti, Chabrol und Clouzot.
Für den Film projizierte Frederick Baker Ausschnitte aus Romy Schneiders Filmen an die Ufer der Seine.
 

http://youtu.be/o-lM49RRHQ8?list=PL73CD984CDA5F555C